"Touched" - Corrine Jackson

Samstag, 23. Juni 2012





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Wie ein feuriger Blitzschlag ... ... fühlt es sich an, als Asher in Remys Leben tritt. Doch sich ihm zu nähern, bedeutet tödliche Gefahr. Funken sprühen, wenn sie sich berühren, und diese machtvolle Energie ist kaum zu bändigen. Aber Remy will nichts mehr riskieren, zu lange hat sie gelitten unter ihrem gewalttätigen Stiefvater und der Feigheit ihrer Mutter, deren Schmerzen sie immer wieder auf sich nahm. Denn Remy verfügt über eine einzigartige Fähigkeit: Sie kann Menschen durch Berührung heilen. Im friedvollen Maine, wo ihr leiblicher Vater mit seiner neuen Familie lebt, will sie endlich ein normales Leben führen. Doch kann sie ihrem Schicksal entrinnen? Kann sie Asher entkommen?
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"Sie alle zu lieben würde es zehnmal, hundertmal schwerer machen zu gehen, wenn sie meine Geheimnisse entdeckten und mich wegschicken würden. Ich beschloss, noch besser auf mein Herz und meine Gefühle aufzupassen, un meine Hehle brannte von lauter unvergossenen Tränen. "
("Touched", S.82)
An „Touched“ bin ich mit nicht allzu großen Erwartungen herangegangen – ich konnte mir zwar vorstellen, dass es sich womöglich in die Reihe meiner gelesenen Jugendbücher, die mich zwar überzeugen konnten, aber dennoch keine größeren Begeisterungsströme in mir auslösten, einfügen würde, allerdings hat es dies letztendlich auch nicht wirklich geschafft.
Das Cover und auch das Design im Inneren finde ich ziemlich schön, da vor allem – was man auf den Bildern nicht sieht – die Bücheroberseite leicht schimmert und so schon einmal ein besonderer Anblick nach Auspacken aus der Schutzfolie geboten wird.

Der Schreibstil hat es mir oftmals erschwert richtig in das Buch hineinzufinden und dieses auch flüssig lesen zu können. Ich fand die Formulierungen gelegentlich ein wenig unpassend und die Dialoge vor allem zwischen Remy und Asher wirkten ziemlich aufgesetzt und relativ häufig hatte ich das Gefühl, dass Corrine Jackson bemüht versucht ein wenig jugendlicher zu schreiben, was allerdings meist die gegenteilige Wirkung hatte. Sowohl steife, als auch emotionslose Dialoge kamen häufig vor und auch wenn hin und wieder dann doch flüssige Dialoge vorkamen, überwiegte dann doch die Anzahl derer, die vollkommen unrealistisch und aufgesetzt wirkten.

Einen wirklichen Bezug zu den Charakteren war auch schwer herstellbar, da diese genauso unauthentisch wirkten und wie in so vielen anderen Fantasy-Romanen als völlig perfekt und ohne Macken dargestellt werden. Vor allem die Beschreibungen über Asher und seine Perfektion begannen mich schon bald zu nerven und auch die häufigen Betonungen von Remys Selbstlosigkeit und Mut führten nicht besonders dazu, dies zu ändern.
Die Handlung selbst böte eigentlich genügend Potenzial, allerdings wurde die Grundidee leider nicht ausreichend genug umgesetzt. Die Geschichte, begonnen mit der schweren Vergangenheit und dem Überlebenskampf von Remy, bis hin zu ihrer Wandlung in eine Frau, die sich über sich selbst und ihre besonderen Fähigkeiten im Klaren ist, war auch der Grund, weshalb ich das Buch nicht nach einigen Seiten aus den Händen legte, sondern bis zum Ende dann doch auch gelegentlich ein wenig gespannt in den Händen hielt.

Ich möchte hier natürlich nicht nur die negativen Seiten auflisten – es gab durchaus einige Dinge, die mir gefallen haben. Das wäre unter anderem, wie der Umzug von Remy zu ihrem Vater und dessen Frau und ihrer Halbschwester beschrieben wird und wie man als Leser sich in dieser Situation in sie und ihrer anfänglichen Skeptik gegenüber ihrer neuen Lage hineinversetzten kann. Die Beziehungen zu ihrem Vater und ihrer Halbschwester mit ihren anfänglichen Startschwierigkeiten werden gut dargestellt und man kann mitverfolgen, wie Remy sich ihnen langsam beginnt anzunähern und die anfängliche Mauer ihnen gegenüber langsam abbaut.
Mit der Liebesgeschichte zwischen Remy und Asher ging es mir ein wenig zu schnell; ich fand diese zu überstürzt, da man vor allem nicht einmal ein richtiges Kennenlernen mitverfolgen kann.
Am Anfang ging alles ein wenig schleppend, in der Mitte des Buches baut sich aber mehr Spannung auf und die Handlung beginnt so langsam ins Rollen zu kommen. Das Ende selbst stellt den absoluten Höhepunkt dar und das war auch der Punkt, an dem ich dann doch in den Bann des Buches gelangen konnte. Schade nur, dass es so spät dann erst dazu kam.
Auch wenn es einige Dinge gab, die mich an dem Buch störten, denke ich, dass ich mir den Anfang des nächsten Jahres erscheinenden zweiten Band dennoch kaufen werde, da ich vor allem durch das Ende dann doch neugierig auf den weiteren Handlungsverlauf geworden bin.


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Die Grundidee ist zwar durchaus interessant und hat Potenzial, allerdings fehlt es bei "Toched" leider an der richtigen Umsetzung. Sowohl die unauthentischen Charaktere und auch die Diaolge führten häufig dazu, dass ich meine Augen verdrehen musste und das Buch öfters aus der Hand legte. Das Ende ist zwar durchaus gelungen, allerdings wird dieses durch die vorhergehenden negativen Eindrücke ein wenig in den Schatten gestellt und deshlab konnte mich das Buch auch nicht wirklich von sich überzeugen bzw. begeistern.




Kommentare:

Selina hat gesagt…

Schöne Rezension!
Ich habe schon von vielen gehört, dass das Buch nicht so toll sein soll und werde nun wohl die Finger davon lassen. ;)

Wonder_ hat gesagt…

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Band zwei kaufe :-/ Band 1 fand ich nicht so gut.. Hatte es doppelt... Ein Exemplar hab ich verlost und eins verschenkt xD Naja, ich denke die Reihe ist einfach nichts für mich...

Sandrina hat gesagt…

Da musst du auch gar nicht mehr so lange warten, ich fange gleich mit der Rezi an, aber gut ausfallen wird sie nicht.

Sandrina hat gesagt…

und schon ist die Rezension zu "Geboren um Mitternacht" online ;)

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