english vs. german

Mittwoch, 16. Mai 2012

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Es gibt so unendlich viele Bücher wie es scheint, deren Cover oftmals in einem bestimmten Land viel schöner sind, als in anderen.
Mir ist das besonders im Vergleich von englischen mit deutschen Cover aufgefallen, wo es sehr deutlich zu sehen ist, dass meist die deutschen Cover im Gegensatz zu den englischen recht blass und zugegebenerweise manchmal auch hässlich wirken. Ich habe mich schon oft gefragt, was man damit bezwecken möchte - es wäre doch zudem viel einfacher, die schönen, englischen Cover beizubehalten, anstatt sie durch weniger beeindruckende, fade erscheinende deutsche zu ersetzen.
In der obrigen Grafik habe ich die Cover, die mir besser gefielen mit einem Rahmen versehen, aber ich muss zugeben: Es ist mir manchmal wirklich schwer gefallen, da mir zum Beispiel bei "Hourglass" eigentlich beide Cover ziemlich gut gefallen.

Gibt es Bücher, bei denen euch die großen Unterschiede des Äußeren auch besonders aufgefallen sind?

Kommentare:

Paperdreams hat gesagt…

Hey :)
Toller Beitrag und ein interessantes Thema. Mir geht es oft ähnlich - andererseits ist es aber auch oft andersherum. Bei den oben aufgeführten Covern kann ich dir mit zwei Ausnhamen aber absolut recht geben. Ich muss sagen, dass mir das deutsche Cover zu Göttlich verdammt besser gefällt als das englische. Ich finde, das sieht irgendwie unfertig aus und gefällt mir nicht sooo sehr. Die Stadt des roten Todes find ich eig sehr am Original gehalten, daher finde ich den Unterschied da nicht soo gravierend. Ansonsten hast du aber recht!

Liebe Grüße,
Marie

Miss Bookiverse hat gesagt…

Mir gefallen die englischen Cover meistens auch besser. Ich vermute die deutschen Verlage machen hier oft eigene Cover, weil sie denken, dass das Originalcover nicht zur deutschen Zielgruppe passt. Allerdings frage ich mich dann immer, wo die ganzen Leute stecken, die Bücher wegen solcher Cover kaufen. In der Buchbloggerlandschaft auf jeden Fall eher nicht ;)
Möglicherweise spielen oft auch Bildrechte eine Rolle. Da ist es für den Verlag vllt preislich günstiger ein eigenes Cover zu gestalten.

captain cow hat gesagt…

Salut (:
Sehr schöner Post und mir gefallen bei den oben genannten fast alle englischen Cover besser. Nur bei "Hourglass" ist es schwierig - das Motiv finde ich im englischen Genial, aber irgendwie mag ich die Farben gar nicht - da finde ich dann das deutsche Cover fast schöner :)

Ich finde es aber eigentlich ganz gut, dass nicht alle englischen Cover übernommen werden. Zum einen gibt es auch viele Fälle, in denen die deutschen meiner Meinung nach schöner sind ("Nach dem Sommer" beispielsweise), zum anderen wäre das ja auch irgendwie komisch, wenn alles übernommen werden würde. Da würde man hier ja dem Buchwesen noch einen Stoß in den Abgrund geben :/ Ich kann also ganz gut verstehen, dass die umgestaltet werden. Und im Endeffekt bin ich eh eher Inhalts- als Coverkäufer. :P

Jeanne hat gesagt…

Toller Post!
Ich finde die englischen Covers meistens auch schöner. Außer bei Hourglass, da kommt diese verträumte Look beim deutschen Buch besser rüber als bei der englischen Ausgabe, die meiner Meinung nach zu schlicht ist.
Ich glaube aber die Cover werden einfach neu gestaltet, aufgrund der Rechte und weil sie vielleicht dann besser zum Verlag und dessem Programm passt. Mein liebstes Beispiel ist da Sixteen Moons/Beautiful Creatures. Das englische Cover zeigt ein düsteres Tor und wirkt auch meiner Meinung nach ein bisschen gruselig. Das deutsche Cover dagegen zeigt ein Mädchen mit giftgrünen Augen.
Nun geht ein Mädchen von 14 Jahren, ganz vernarrt in die Bi(s) Bücher und sieht englisches und deutsches Cover nebeneinander. Ich habe hier einfach mal die Vermutung, dass sie zu dem deutschen Cover greift - weil das andere sie nicht anspricht. Zu düstert und zu mystisch.
Der Carlsen Verlag macht das ja auch geschickt, er hat die Reihe von Melissa Marr einfach vom Design genauso aussehen lassen wie die Bi(s) Bücher. Genau kann ich das aber leider auch nicht sagen.

Annie hat gesagt…

Schöner Post :)
Ich denke, bei den deutschen und englischen Büchern gibt es oft schon krasse Unterschiede. Meistens finde ich die Originale schöner, aber ein paar Ausnahmen gibt es immer. Ich finde z.B. das Cover von "Chroniken der Unterwelt"/"The mortal instruments" im englischen wesentlich besser, die deutschen haben mich jahrelang vom Lesen abgehalten. Auch die Bücher von Jodi Picoult wurden im deutschen ziemlich unscheinbar verpackt, während die Cover im englischen bezaubernd sind :) Andererseits finde ich auch das Cover von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"/"tfios" im deutschen schöner.

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