"Dead beautiful" - Yvonne Woon

Mittwoch, 28. März 2012





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Nur einen Kuss – nichts wünscht sich die 16-jährige Renée sehnlicher von ihrem schönen, doch seltsam unnahbaren Mitschüler Dante. Noch nie zuvor hat sie zu einem Jungen eine solch starke Seelenverwandtschaft empfunden. Aber obwohl die Anziehung zwischen ihnen spürbar ist, verweigert ihr Dante diesen Kuss. Warum? Und was hat es mit den ganzen seltsamen Fächern wie Bestattungskunde und Gartenbau an ihrer neuen Schule auf sich? Renée ist fasziniert von den alten Riten an ihrem Internat und gleichzeitig verunsichert. Denn es kommt immer wieder zu mysteriösen Todesfällen unter den Schülern ...
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Charaktere:
Renée war mir aufgrund ihrer naiven, oftmals leichtgläubigen Art ein wenig unsympatisch, allerdings entwickelte sie sich immer weiter zum Positiven, weshalb ich schließlich immer mehr Verständnis für sie aufbringen konnte.
Dante dagegen mochte ich bereits zu Beginn aufgrund seiner verschlossenen, myteriösen Art, die einen als Leser stetig dazu veranlasst weiterzulesen und zu erfahren, welches (vielleicht düstere) Geheimnis sich hinter seiner Fassade des verschlossenen Außenseiters verbergen mag.
Da die Charaktere auch authentisch dargestellt worden sind, fällt es leicht, sich in sie hineinzuversetzen und zu beginnen sie zu verstehen und langsam ins Herz zu schließen.

Handlung:
Am Anfang war ich zunächst wenig begeistert von dem Buch, da vor viele Klischees, wie sie so häufig in Jugend-Fantasybüchern auftreten, vogekommen sind und ich schon mit einer voraussehbaren Handlung gerechnet habe. Allerdings hat sich viel Unerwartetes ereignet, wodurch auch die Spannung immer weiter erhöht wurde und ich immer mehr Gefallen an dem Buch gefunden habe. Bis zum Ende war ich ziemlich begeistert von dem Buch, aber durch sich überstürzende Ereignisse wird man vollkommen überrannt. Da es allerdings einen zweiten Band geben wird, bin ich bereits gespannt, wie die Handlung wieder aufgegriffen wird und was aus Dante und Renée wird.

Cover:
Was mich an dem Cover stört, ist vor allem, dass durch den Untertitel "Deine Seele in mir" nun doch recht viel verraten und einem als Leser vorweggenommen wird. Ich bin mir sicher, es wäre von Vorteil gewesen etwas anderes zu verwenden, da ich selbst deswegen natürlich von Beginn an gewisse Vermutungen hatte (die sich später auch bestätigten). Auch den Klappentext finde ich ein wenig zu komplex, da dort teilweise Handlungsverläufe beschrieben werden, die sich erst relativ gegen Ende des Buch ereignen.
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Ein interessantes, allerdings nicht besonders tiefgründiges Jugendbuch, das zwar sehr unterhaltend ist, aber häufig dagegen ziemlich vorhersehbar.


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1 Kommentar:

captain cow hat gesagt…

Hm, das klingt trotz der gar nicht mal so schlechten Meinung nach einem ziemlich typischen paranormalen Jugendbuch. Ist wohl weniger was für mich - trotzdem eine schöne Rezension :)

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